Montag, 10. April 2017

[Rezension] Arthur Philipp - Die Dunkelmagierin (Der graue Orden 1)




Autor: Arthur Philipp
Titel: Die Dunkelmagierin
Reihe: Der graue Orden 1
1: Die Dunkelmagierin
Genre: Fantasy
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Seiten (Broschiert): 576
Preis: Broschiert 14.99€; Ebook 11.99€



Zum Inhalt: Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein … [blanvalet]

Meine Meinung: Ein interessanter Auftakt, der mich aber nicht komplett überzeugen konnte

Den Klappentext des Buches fand ich sehr interessant, aber ich muss im Nachhinein sagen, dass ich mir ein wenig mehr von dem Buch erhofft habe.
Ich hatte anfangs starke Probleme, mich in die Welt reinzufinden. Das lag mehr oder weniger daran, dass ich mit den vielen Personen und Begriffen überfordert war. Es gibt zwar ein Personae, dieses enthält aber nicht alle handelnden Charaktere und meistens hatte ich eben mit jenen fehlenden so meine Probleme. Manche klangen so ähnlich, dass ich sie ständig verwechselt habe und dann kam der Inhalt doch komisch rüber.
Das Buch enthält zur weiteren Unterstützung Karten von dem Königreich, der Stadt in der die Handlung spielt und der Graufeste. Die sind wunderschön gestaltet und helfen anfangs auch wirklich gut, aber auch hier sind nicht alle Orte verzeichnet.
Die Geschichte beginnt ein wenig zäh, zum einen wie schon beschrieben wegen den Personen/Begriffen, aber auch, weil die Handlung irgendwie nicht vorwärts ging und man ziemlich verwirrt war, weil man eigentlich noch gar nichts wusste. Ab der Hälfte des Buches hat sich das dann endlich ein wenig gelegt und ich habe das Buch mit mehr Begeisterung gelesen.
In der Geschichte merkt man schnell, dass es von Intrigen und Machenschaften nur so wimmelt ... auf der einen Seite finde ich das wirklich gut, denn man wusste nie, wer auf welcher Seite stand ... aber andererseits war es mir an manchen Stellen echt ein bisschen zu übertrieben.
Insgesamt finde ich die Entwicklungen des Ordens schon sehr spannend, aber ich glaube, dass das volle Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist.
Das Ende des Buches kam dann an das ran, was ich mir von Anafng an erhofft habe und ich bin doch neugierig geworden, wie Fejas Geschichte weitergehen wird. :)

Hauptcharakterin ist Feja. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten mit ihr, denn ich fand sie einfach nur unglaublich naiv. Das hat sich leider auch über weite Teile nicht geändert, erst gegen Ende hin hatte ich das Gefühl, dass es sich bessert und ich sie besser verstehen konnte. :)
Mein Liebling war Span, seine Art hat mich irgendwie überzeugt ;)
Ansonsten sollte man noch Dregin und Orchon erwähnen - beide sind wichtige Charaktere und ich wusste lange nicht, wie ich sie einschätzen sollte - irgendwie haben sich meine Vermutungen aber bestätigt.
DIe Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Feja, Dregin und Orchon erzählt. Die Sichtwechsel waren teilweise sehr spannend, andererseits aber auch verwirrend, weil manchmal nicht gekennzeichnet war, das die Sicht gewechselt hat.

Der Schreibstil des Autors ist anregend, aber ich finde, er schöpft sein Potenzial nicht komplett aus. Sicherlich wurde es auch dadurch ein wenig erschwert, dass ich mit Feja nicht so ganz klargekommen bin und zwischendurch immer mal wieder Probleme mit den Namen/Begriffen hatte.

Mein Fazit? Ein interessanter Einstieg in die Reihe, der aber sein Potenzial nicht komplett ausgeschöpft hat. Teils war mir die Protagonistin zu naiv, teils bin ich mit den Personen und Begriffen nicht klargekommen. Anfangs war die Geschichte etwas zäh, aber zum Ende hin konnte sie mich schon begeistern :)


Vielen Dank an blanvalet und Random House für das Rezensionsexemplar!





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